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Die Filmarbeiten Teil 1
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Diese ehemalige Schmalspurbahn lag suedlich von Posen / Polen. Sie hatte die Spurweite von 600 mm. Im Ort Witaszycye ( Wietaschuetz / Wildschuetz ) war das Bw vorhanden. Bis Herbst 1991 fuhren noch Zuege auf dieser reizvollen Strecke. Für die 48 Km brauchte der Zug zwischen 2 1/2 und 4 1/2 Stunden. Je nachdem ob der Zug als GmP oder als Triebwagen fuhr.
Bei seinen unzaehligen Reisen durch Polen entdeckte W.Schumacher diese Bahn, als er vor einem Bahnuebergang hielt und ploetzlich der alte Triebwagen vorbei fuhr. Als im Herbst 91 die Nachricht von der Betriebseinstellung und dem drohendem Abriß der Strecke kam, wurden die Filmarbeiten geplant. Im Januar 1992 war es soweit. Zusammen mit W.Schumacher, J.Schmidt und J.Weigel reiste ich nach Polen. Es sollten Tage werden, die man so schnell nicht vergißt !
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Von der Waldbahn Bialostocka kam extra die Tx 1112 ( Brigadelok) Bj 1912 Borsig / Berlin auf 1 Lkw angereist, um noch einmal an die Kleinbahnzeit zu erinnern. Mittels 1 Autokran wurde die Lok in Wietaschuetz abgeladen.
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Da es seit mehreren Monaten keinen Betrieb auf der Strecke gab, mußten wir erst einmal die Strecke überpruefen. Die Bahn passierte hinter dem Ort die Landstraße ueber eine Bruecke. Diese Bruecke stellte für manchen Lkw ein Hindernis da und wurde deshalb über Feldwege und Aecker umfahren. Leider wurde dabei das Streckengleis kaputtgefahren. Uns blieb nichts weiter uebrig, als erst einmal ca 50 m Gleis neu zu verlegen wegen der Spurerweiterung ( Die Schienen waren aus den Befestigungen heraus gerissen und mußten neu befestigt werden ) Das Wetter war so, wie es jeder Gleisarbeiter gerne mag: Nieselregen, kalt und windig !
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Vorbereitungen in Witaschuetz
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Vorbereitungen
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Nachdem die Gleisbauarbeiten beendet waren, unsere Lok angeheizt am Bw stand, wollten wir aus den noch zahlreich vorhandenen Wagen unseren GmP zusammenstellen. Doch unsere polnischen “Mitarbeiter” erklaerten uns, sie machen jetzt kurz 1 Pause. Wie kurz soetwas ist konnten wir nicht ahnen. Jedenfalls fingen wir nach 1 Std. selber an, unseren Zug zusammen zustellen. Durch seine Filmaufnahmen kannte sich J.Schmidt mit der Bedienung 1 Dampflok ja aus und so rangierten wir mit Dampf- und Muskelkraft unseren Zug zusammen. Endlich nach 2 Std ( kurze Pause !) kamen unsere Polen zurueck. Wir erklaerten ihnen den Ablauf für den naechsten Tag. Soll heißen : Abfahrt um 8.00 Uhr mit der vorhandenen Zuggarnitur und das wir dann schon an der Strecke stehen.
Der naechste Tag begann so, wie der vorherige Tag. Es war kalt, naß und windig. Rechtzeitig waren wir an die Strecke hinausgefahren, um den Zug zu filmen. Doch zur verabredeten Zeit kam nichts. Nach 1 Stunde warten, hatten wir das Gefuehl, das etwas passiert sein mußte. Es haette ja wieder 1 Gleiserweiterung geben koennen oder aehnliches. Also fuhr ich die Strecke ab bis Witaschuetz. Dort stand das Lokpersonal an der Lok und tat nichts. Auf die Frage, was los sei, erklaerte man mir: Mit welchen Zug sollen wir fahren und dann brauchte man noch den Arbeitsauftrag ! Schnell wurde dies alles geregelt und der Zug fuhr mit 2 Stunden Verspaetung raus. Durch diese Verzoegerung kamen wir an diesem Tag nicht weit. Abends beim Wodka wurde dann das Lokpersonal richtig eingewiesen, denn uns stand die Lok nicht lange zur Verfuegung.
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Unterwegs von Witaszyce aus
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Nicht immer ist der Aufnahmepunkt mehr bekannt.
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