Im Jahre 1959 erhielt die MAN einen Auftrag zur Entwicklung und den Bau eines modernen Dieseltriebzuges fuer die Staedteschnellverbindung. Ein solcher Triebzug mittlerer Leistung besteht aus zwei gleichen Triebwagen und einen Mittelwagen. An den Zugenden befinden sich Tueren und Uebergaengseinrichtungen mit Faltenbaelgen, die im Bedarfsfall ausgeschwenkt werden koennen. Die Maschinenanagen sind Unterflur angeordnet und bestehen je Triebwagen aus eienen 12-Zylinder-Dieselmotor. Auch die Waggonfabrik Uerdingen entwickelte einen dreiteiligen Dieseltriebzug fuer den Nahverkehr. Aus den beiden Modellen der MAN und Uerdingen wurde dann die BR 624 weiterentwickelt und ab 1964 gebaut. Ab 1972 baute die DB in verschiedene Triebzuege der BR 624 zur Komfortverbesserung eine Luftfederung ein und bezeichnete diese als BR 634. Auch wurden die Stirnwandtueren im Laufe der Zeit entfernt. Eingesetzt wurden die Triebzuege der BR 624 / 634 in Norddeutschland von Braunschweig und Osnabrueck aus. Ab Braunschweig fuhren diese in Mischplaenen mit den BR 628 und 614 im Harz-Weser-Netz und Lueneburger Heide, in Ostfriesland ab Leer nach Holland bzw im Pendeldienst zwischen Emden Hbf und Emden Außenhafen. Seid 2004 erhielten diese Triebwagen keine Hauptuntersuchungen mehr und wurden verstaerkt ausgemustert. ( Verschrottung bzw Verkauf nach Polen ) Im Dezember 2005 endete der Einsatz der BR 624 / 634 bei der DB AG.