Seit 1991 wird ein immer größerer Teil der Fernverkehrleistungen vom ICE gefahren. Diese Züge verbinden die meißten größten Städte über Ausbau- und Schnellfahrstrecken mit Geschwindigkeiten bis 330 Km/h. Internationale ICE-Verbindungen bestehen nach Interlaken, Zürich, Wien, Amsterdam und Innsbruck mit eigens dafür geigneten Zügen. Es gibt inzwischen verschiedene ICE-Zuggarnituren. 1991 wurde der Betrieb mit dem ICE 1 ( BR 401 ) aufgenommen. Daraus wurde dann der ICE 2 ( BR 402 ) abgeleitet, d.h. eine ICE 1 Einheit wurde geteilt und mit Steuerwagen versehen > 2 Halbzüge entstanden dadurch. Auf verschiedenen Bahnhöfen werden diese Züge von verschiedenen Abgangsbahnhöfen gekuppelt um dann gemeinsam weiter zu fahren. Völlig neue Züge sind die ICE 3 ( BR 403/404) bzw 406 ( Mehrspannzüge für Auslandseinsatz ) die für die Neubaustrecke Köln - Frankfurt geschaffen wurden. Ihre Höchstgeschwindigkeit liegt bei 330 Km/h. Wie die ICE 2 Züge werden diese Zugeinheiten gekuppelt. Für den Einsatz auf Ausbaustrecken wurde der ICE-T ( BR 411, 415 ) mit Neigetechnik entwickelt. Eingesetzt werden diese Züge z.B. zwischen Hamburg - Berlin - Leipzig - München, Dresden - Frankfurt und Dortmund - Kassel - Erfurt. Um den Reisenden auch auf nicht elektrisch betriebenen Strecken ICE-Komfort anzubieten wurde der ICE-TD ( BR 605 ) entwickelt. Diese Züge kamen erst auf den Strecken München - Zürich sowie Nürnberg - Hof - Dresden zum Einsatz. Nach vielen Pannen wurden die Züge abgestellt und zum Verkauf angeboten. Nach einiger Zeit wurden wieder Züge in Betrieb genommen ohne Neigetechnik, um am Wochenende Verstärkungszüge und zur Fußballweltmeisterschaft 2006 zu fahren. Ab Herbst 2007 wurden die Züge umgebaut für den Verkehr nach Dänemark, seit Fahrplanwechsel Dezember 2007 fahren die Diesel-ICE nach Kopenhagen und Aarhus.